Fazit

Montag, 17.08.2015

 Es war defintiv die richtige Entscheidung das Work & Travel in Kanada zu machen. Auch wenn es anfänglich ungewohnt war, für sich alleine zuständig zu sein , habe ich es schnell meistern können und auch wenn es mal nicht so gut lief, waren meine Familie & Freunde immer für mich da. Wer sowas als Unfug bezeichnet, der weiß einfach nicht, wie gut es einem tut, selbstständig und verantwortungsbewusst in einem anderen Land zu leben. Wenn ich an Kanada zurück denke, kommen mir oft die Tränen, denn ich hatte die schönste Zeit meines Lebens und Kanada wird mich für immer prägen. Ich freue mich jetzt schon auf den Moment, wenn ich Kanada mal wieder besuche und kann es kaum erwarten, meine Freunde aus dem Ausland mal wieder zu sehen und dies geschieht nun schneller als gedacht, denn Risa kommt am 14 September für zwei Wochen und ich kann es kaum erwarten! Es ist schön zu wissen, dass man überall auf der Welt Bekannte sowie Freunde hat, die es auch mal verstehen, wenn man Fernweh hat.

Am meisten vermissen tue ich  natürlich Tim Hortons, die Unabhänigkeit und Spontanität der Leute, Englisch jeden Tag zu reden, zu Hiken um eine schöne Aussicht zu haben & den Strand direkt in unmittelbarer Nähe zu haben und nicht zu vergessen den kanadischen Winter ! :D

Zu Reisen heißt zu Leben und zu lernen! Ein Stück von mir wird immer in Gedanken in Kanada sein aber der andere Teil freut sich wieder zuhause zu sein bei der Familie und nun ein neues Abenteuer vor den Augen zu haben: Studium! :)))

 

 

Meine letzten Tage im wunderschönen Kanada

Montag, 17.08.2015

Hallo ihr lieben :)

Wie sicher die meisten von euch wissen, bin ich bereits seit über 3 Monaten wieder zurück in Deutschland und schaff es trotzdem erst jetzt, über meine letzten Tage sowie meine ersten paar Wochen in Deutschland zu berichten. Dies liegt zum einen daran, dass gerade die ersten Wochen super stressig waren und zum anderen daran, dass ich einfach nicht schreiben konnte, weil mir dann wieder bewusst wird, dass das Abenteuer Kanada nun endgültig zuende ist abér nun konnte ich mich selbst mal dazu aufraffen. Tut mir leid, dass dies erst so  spät der Fall ist :D

Wie ich es im letzten Beitrag erwähnt hatte. war Vancouver nicht das Ende meiner Reise.Der 24.04 war der letzte Tag auf der Arbeit bei Chipotle. Danach ging es nach einem kurzen Abschiedsessen (denn der Abschied war erstmal nur für 2 Wochen), direkt mit dem Greyhound Bus über Nacht nach Banff, wo ich meine alte Mitbewohnerin Rui besucht habe. Jedoch lief nicht alles genauso ab, wie geplant, da Rui krank geworden ist und wir uns deshalb nur zwei mal sehen konnten. Schön war es trotzdem und da man im hostel ja schnell neue Leute kennenlernt, war mir auch nicht langweilig und ich hab mich schnell mit 2 Australiern aus meinem Zimmer angefreundet. Mit Kristen ging es direkt am ersten Tag auf den Sulphur Mountain, der nicht ganz ohne war, da Schnee und Glätte uns trotz der Sonne im Dorf überraschten. Etwa 5 km war der Anstieg und wir hatten mehrere Male mit der Glätte zu kämpfen sowie mit meinem ausgelaufenen Smoothie, die meine ganze Tasche versaut hatte.. sowas passiert mir leider immer aber egal für diese Aussicht, die man von oben auf die Rocky Mountains sowie das Dorf hatte, hat es sich defintiv gelohnt. (Wir hätten auch einfach die Gondel nach oben nehmen können, aber wir wollten natürlich wie richtige Backpacker auch Geld sparen, runter kamen wir allerdings umsonst). Obwohl ich nur knapp 4 Tage in Banff war, wurde es zu Kristens und meiner Tradition nach einem erfolgreichen Hike, uns das kalorienreiche Beavertail zu können, welches vom teig her ähnlich wie Mamas selbstgemachte Donuts und in unserem Fall mit schokolade, reese & Karamel belegt war... Dazu kann man ja wohl kaum nein sagen :D Ein persönliches Highlight meines Banff- Aufenthalts war, dass ich super spontan war und mir deshalb einen Anfänger Ski Kurs gegönnt habe und ich zum ersten Mal in meinem Leben endlich mal Ski fahren war im berühmten Sunshine Village! Erstaunlicherweise hab ich mich gar nicht so doof angestellt im Ski fahren und konnte mich nach bereits nach 2 Stunden als mehr als nur Beginner Beginner bezeichnen. Oben auf den Rocky Mountains habe ich dann also meine Vorliebe fürs Ski fahren entdeckt (gut vorbereitet war ich jedoch nicht , schneehose, schitzbrille, warme jacke, handschuhe waren fehlanzeige :D) und hoffe echt, dass ich dieses Jahr nochmal die Gelegenheit bekomme Ski zu fahren und ews noch genauso gut hinbekomme :) Sicht vom Sulphur Mountain aus Beavertail

Am 30 April stand dann wieder meine 16stündige Fahrt nach Vancouver an, wo ich am Bahnhof, dann auf Ryan traf, den  ich zuvor in Whistler getroffen hatte und mit dem ich abgemacht hatte zusammen die Vancouver Islands zu erkunden. Gesagt, getan! Morgens am ersten Mai ging es dann für uns los mit dem Bus zur Fähre, welche uns direkt nach Nainamo auf den Islands brachte. Da allerdings Tofino unser erstes Ziel war, mussten wir noch einen Anschluss bus nehmen, der allerdings vor unserer Nase weggefahren ist, aber ein anderes Busunternehmen war so nett und hat uns für Lau mitgenommen und uns zu einer Station gebracht, wo unser eigentlicher Bus auf uns gewartet hat. In Tofino angekommen erwartete Ryan das pech das auch das Hostel überbucht qar und er erstmal für eine Nacht in einem teuren Motel übernachten musste und da war ich mal wieder froh, dass ich an sowas denke und im Vorraus das Hostel gebucht hatte. Tofino ist ein kleines Örtchen mit wunderschönen Stränden und einem großen Nationalpark direkt nebenan. Ich würde es als Hawaii Kanadas bezeichnen, nur dass es evtl sogar noch vielseitiger jedoch nicht so heiß ist. Eigentlich wollten wir dort nur für 3 Tage bleiben,blieben im Endeffekt jedoch etwa eine Woche, da es in Tofino jeden Tag was neues zu erleben gibt.  Eine 55 km lange Fahrradtour zum Regenwald im Pacific Rim National Park vorbei an etlichen wunderschönen Stränden, einer Bootsfahrt zum Maquinna National Park mit heißen natürlichen Quellen, einer Fahrradtour mit Surfbrett zum weit entfernten Strand(auch Surfen war für mich völlig neu, aber ich glaub ich bleib lieber beim Ski fahren, ist ungefährlicher :D), etlichen Wanderungen sowie Schwimmgängen bei nur 15° samt Sonnenbrand sowie spontanem nächtlichen Ausflug des gesamten Hostels zum 50 km entfernten Strand, um ein Lagerfeuer zu machen.. InTofino wurde uns nie langweilig und wenn ich dran denke, wie viele sportliche Akitvitäten wir da gemacht haben , kireg ich jetzt schon wieder Muskellkater :D Da meine Zeit in Kanada nur noch begrenzt war , hieß es dann auch wieder tschüss tofino und dann ging es für uns mit dem Inselbus nach Victoria, der Hauptstadt von British Columbia. Dort war allerdings fast nur Entspannung angesagt bis auf den einen Tag, wo wir dann zusammen mit einem Mädchen , welches wir in Tofino kennengelernt hatten, auf die Nachbarsinsel Salt Spring Island gefahren sind, um dort ein bisschen zu entspannen und schwimmen zu gehen.

Am 11 Mai ging es dann direkt mt der Fähre von Victoria aus nach Vancouver, um nochmal die letzten Tage zuhause zu verbringen. Glücklicherweise lies mein Vermieter mich umsonst mit meiner Mitbewohnerin und meiner Nachfolgerin in meinem alten Zimmer schkafen, sodass ich meine letzten Tage in Kanada nicht im Hostel verbringen mzsste und so dann noch gewöhnliche Tage verbringen konnte. Die letzten Tage waren natürlich super stressig, da ich noch einige wichtige  Dinge ,wie z.B. letzten Gehaltscheck abholen, Bankkonto auflösen, Geld abheben sowie umtauschen in amerikanisches Geld,erledigen musste. Ansonsten hab ich noch sehr viel mit meinen Freunden vor Ort gemacht , wie z.B. in den Latinclub gehen oder auch an den Strand gehen (das vermisse ich am meisten, 20 minuten zu fuß und schon ist man am strand, einfach nur mal quatschen, zusammen kochen , kleine Souvenirs kaufen etc. Auch habe ich wieder auf einen alten deutschen Freund getroffen, den ich in Toronto kennengelernt hatte und im Gegensatz zu mir sein Work & Travel total anders gestaltet hat, also gab es einiges zu bereden und es war echt schön mal wieder ein Gesciht zu sehen aus Toronto. An meinem letzten Abend ging es für mich und Dorothy nochmal in den Red Room und um 4 morgens musste ich mich dann auf den Weg machen zum Flughafen.. Es war schon ein komisches Gefühl das letzte Mal durch die Straßen in Kanada zu gehen und nicht zu wissen, wann man wieder kommt aber lange Zeit zum traurig bleiben blieb nicht, denn nun stand New York City auf den Plan und in NY darf man nicht traurig sein ! :D

In NY angekommen , kam kurz danach auch schon  Johanna, die ich alle paar Wochen in Vancouver getroffen habe und die wieder in Toronto war zu der Zeit. Direkt ging es für uns zum Times Square und danach erstmal in Bett, um die nächsten tage fit zu sein, um so viel wie möglich zu schaffen in dieser kurzen Zeit (16.20.05). Um New York zu lieben , muss man erst den Charme New Yorks kennenlernen, das gelang uns nachdem wir uns im Central Park ein Picknick gemachr haben und New York von seiner schönsten Seite kennenlernten. Als wir am Times Square kam uns es auch erst gar nicht so vor als wären wir tatsächlich in NY, aber vom Rockefeller Center gelang es uns dann schließlich. Für NY braucht man aufjedenfall mehrere Tage, um die Facettenreiche Stadt erkunden zu können.

Am 20 brachte Johanna mich dann zum Hauptbahhof, von wo aus ich direkt zum Flughafen weiter gefahren bin.

Nun saß ich also im Flugzeug auf dem Weg von New York nach Düsseldorf, wo meine Familie auf mich wartete. Natürlich bin ich im Flugzeug nicht zur Ruhe gekommen, tausend Gedanken sind mir in den Kopf geschossen "in weniger als 8 stunden sehe ich endlich wieder meine familie, ich freue mich so sehr :)) " aber natürlich auch traurige Gedanken., da die Zeit in Kanada nun engültig vorbei war . Und dann gegen halb 7 morgens am 21.05  war der Moment da: Ich stand vor meiner Familie und habe mich riesig gefreut!! :)))

Vancity life ???

Mittwoch, 15.04.2015

Hallo ihr :) Ich hoffe ihr habt alle ein schönes Ostern verbracht und genießt das sonnenreiche Frühlingswetter in Deutschland ?☀️

Mein Ostern war dieses Jahr wie zu erwarten anders als man es Zuhause in der Gesellschaft der Familie verbringen würde , denn zu einem schönen Osterfest gehört nunmal die Familie. Dennoch hab ich versucht mir mein Ostern soweit wie möglich ähnlich zu gestalten wie in Deutschland , dazu gehörten Kirchengänge sowie Lachs am Karfreitag. Jedoch war ich einer der wenigen Menschen hier, die Ostern feiern und irgendwie war es für mich auch unvorstellbar , dass wir Ostern haben weil einfach alle Läden weiterhin auf haben. Meinen Ostersonntag habe ich dieses Jahr mal ganz anders verbracht, doch in der schönen Gesellschaft meiner Arbeitskolleginnen Karen (aus Kolumbien ) und Butato (aus Kongo). Da unser Management dazu verpflichtet ist, während einem Tag in den Ostertagen zu schließen , hatte unser Restaurant am Sonntag geschlossen, sodass Butato uns zur Kirche eingeladen hatte. Wie sich herausgestellt hatte, besuchten wir eine afrikanische Kirche, in welcher ihr Bruder sozusagen der Pfarrer war und wir eine ganz andere Art von Gottesdienst miterleben durften. Genauso hatte ich mir einen Gottesdienst in Kongo vorgestellt mit sehr viel Musik , Gesang, vielen Gebeten und sehr sehr viel Lebensfreude, dies war mal eine ganz andere Art von Messe und ich bin froh dies miterleben zu haben. An sowelchen Tage realisiere ich immer wieder, was für ein Glück ich habe hier in Kanada zu sein und Teil einer multikulturellen Gesellschaft zu sein , in welcher jeder was von anderen Kulturen mitnimmt und weitermitträgt in die Welt. Dies werde ich auch am meisten vermissen, wenn ich wieder zurück bin in Deutschland , denn so weltoffen sind wir nun leider dann doch nicht. Kaum einer kommt zu uns nach Deutschland um sein Deutsch zu verbessern, in Deutschland zu studieren oder zu arbeiten . Hoffentlich ändert sich das in Zukunft , denn ich werde es vermissen in einer Atmosphäre von den unterschiedlichsten Kulturen der Welt zu arbeiten und zu lernen. Naja nun zurück zum Thema , ich hatte zwar ein schönes Ostern aber kann es kaum erwarten nächstes Jahr wieder mein Ostern mit meiner Familie zu verbringen (auch gerade die jährliche Ostereiersuche gehört einfach dazu, glücklicherweise kam der Osterhase gestern auch mal hier an , hab mich super gefreut danke an meine Familie ?) .

Wie ich schon im letzten Blogeintrag erwähnt habe, befinde ich mich derzeit in Vancouver oder unter einheimischen auch besser bekannt als Rain-couver, denn hier gehört Regen leider zur alltäglichen Routine ? ein paar Sonnentage haben wir jedoch auch und die kann man herrlich am einen der Strände verbringen! Bisher war ich jedoch erst an 2 Stränden: English Bay (downtown ) und Kitsilano Beach (im Stadtteil Kitsilano ). Kitsilano wird auch als der kanadische vergleich zum Venice Beach in LA betrachtet und da muss ich ehrlicherweise recht geben , man hat einfach das Gefühl in einer völlig anderen Welt zu sein und kann einfach mal abschalten und den Strand , das Wetter und downtown betrachten , was einem von da aus meilenweit entfernt vorkommt. An Regentagen wird man leider schnell depressiv in Vancouver , weil fast alle Aktivitäten draußen stattfinden in Vancouver . Unteranderem kann man mit dem Fahrrad durch den Stanley Park (größer als der Central Park in NY ) radeln oder nach North Vancouver rüberfahren, um dort einen der unzähligen hiking trails im lynn canyon Park oder auch anderen Gegenden zu hiken aber dazu braucht man nunmal gutes Wetter und freie Tage und meistens läuft es leider darauf hinaus , dass ich an meinen freien Tage von Sonne nur träumen kann und die anderen Tage Sonne pur bedeuten. Da ich jedoch immer 2 Tage hintereinander frei habe , habe ich vor 2 Wochen den Greyhound Bus ins 2 Stunden entfernte Whistler genommen, da mir von Freunden empfohlen worden ist das kleine aber gemütliche Städtchen zu besuchen und es war es wirklich wert . Auch wenn Whistler( dort fanden bereits die olympischen Winterspiele statt) eher nur für erfahrene Skier bekannt ist , gab es in Whistler auch unendliche Sachen für mich zu machen. Unteranderem gehört dazu BUNGEE JUUUMPING!!! Ja ihr hört richtig , ich habe mich das wirklich getraut und bin von meiner super spontanen Idee immer noch geflasht. Das ist einfach rin Gefühl, welches man gar nicht beschreiben kann. Kann nur jedem empfehlen seinen inneren Schweinehund zu überwinden und einfach mal Sachen auszuprobieren vor denen man sich früher nichtmal träumen gewagt zu haben . Da ich nicht weis, wie man Ski oder Snowboard fährt , habe ich stattdessen längere wandertouren gemacht (teilweise auch um 6 morgens , weil Ryan (aus Neuseeland) und ich die verrückte Idee hatten den Sonnenaufgang von einem Berg aus zu sehen, was jedoch leider nichts wurde, da uns nur Nebel pur oben an Berg angekommen erwartet hat aber der Wille zählt Haha ) an Orte , die einen einfach nur umhauen. Wäre am liebsten für immer in Whistler geblieben , aber jedoch hat die Arbeit wieder nach mir gerufen .

Seit Anfang März arbeite ich bei Chipotle (mexican Grill ), welches man unteranderem auch in Frankfurt finden kann. Eingestellt als eigentlich Kassiererin , habe ich bisher alles mögliche dort gemacht bisauf das kassieren dank einem Systemfehler. Jedoch macht es mir trotzdem Spaß , gerade weil das arbeiten in der Küche bedeutet ganz viel Latin Musik zu hören ? und nun weiß ich auch typisch mexikanische Rezepte wie guacomole und kann meine Freunde und Familie davon profitieren lassen . Leider gehört zum Arbeiten in einem Restaurant auch immer dazu arbeiten zu machen , die man nicht so gerne machen will, wie z.B. Badezimmer säubern , insgesamt ganz viel fegen ( Gehöre zum Closing staff von daher muss ich dies jeden Tag machen ) oder auch Teller zu waschen . Aus dem Teller waschen sowie Fleisch marinieren bin ich nun jedoch raus, weil ich mich am karsamstag an einer Schneidemaschine geschnitten hatte, weil ich nicht wusste dass diese im Schaum drinnen ist, sodass ich noch nachts ins Krankenhaus durfte und mein tiefer Schnitt am Finger genäht werden musste. Trotz allem macht es mir super spaš, da ich bisauf mit einem Mitarbeiter mit allen Mitarbeitern ( viele aus Kolumbien , México oder auch Venezuela , Sri Lanka , Kongo , Iran ,Iraq, Fiji oder auch Kanada ) super klar komme und wir viel zusammen auf der Arbeit lachen. Letzten Samstag hab ich nun jedoch auch schon gekündigt, da ich am 24/25 Vancouver verlasse und somit nächste Woche auch aufhöre zu arbeiten und ausziehen muss aus meiner derzeitigen Wohnung.

Derzeit wohne ich im Gegensatz zu Toronto in einer ganz anderen Wohnatmospähre, denn ich wohne in einem der riesigen modernen Häuser , wo man ein Fitnessstudio oder Billardtische sowie Barbecue Orte direkt mit drin hat. Gerade deswegen gehe ich wieder häufig ins Fitnessstudio , jedoch kann ich jetzt wieder nicht wegen meinen Nähten am Finger . Ich wohne zusammen mit einer Mitbewohnerin in einem Zimmer in der Wohnung eines Persers. Auch hier werde ich mit allen möglichen Kulturen verwöhnt , jede Woche Haut Sam ein neues leckeres persisches Gericht raus oder meine Mitbewohner was japanisches oder koreanisches. Meine Mitbewohnerin hat sich in der kurzen Zeit, die ich da wohne jedoch auch schon geändert , da Rui (aus Japan ) einen Job in banff gefunden hatte und jetzt habe ich eine neue Mitbewohnern aus Korea , Dorothy, welche hier in Kanada für 3 Monate zur Schule gegangen ist und jetzt für 3 Monate ein Praktikum am Flughafen macht und bereits auf den Philippinen für 3 Monate die Schule besucht hat.

Die ersten Tage in Vancouver hatte ich dank Bianca ( hatte sie in Toronto kennengelernt , nachdem Sarah sie in Quebec kennengelernt hatte ) , welche zu der Zeit auch in Vancouver war , Johanna kennengelernt , welche ebenfalls für 6 Monate in toronto gearbeitet hatte und nun am Reisen ist und immer wieder zurück kommt nach Vancouver sodass wir uns alle 2 Wochen immer wieder sehen und dann zusammen das Vancouverische Nachtleben erkunden ( derzeitiger Favorit : definitiv red Room - Latin Club on fridays ) oder auch anderen Leuten Vancouver zeigen.

Aber dies hat nun bald auch ein Ende , da es für mich nächste Woche auch "Goodbye Vancouver" heißt , da ich bevor ich nach NY fliege noch meine Ex-Mitbewohnerin Rui in banff besuche und die Islands erkunde und dann geht es am 16 Mai auch schon nach New York und am 21 Mai bin ich dann nach über 9 Monaten auch wieder zurück in da hood 8) Die Zeit in Vancouver ist nun doch schneller vergangen als gedacht, gerade weil ich Vancouver am Anfang immer mit toronto verglichen habe und gar nicht das gesehen habe, was vor meinen Augen lag und jetzt erst, wo ich gehe, anfange Vancouver zu mögen aber so ist es nunmal im Leben. Ich bin mir sicher, dass ich hier aufjedenfsll öfters wieder hin komme und werde auch versuchen euch einen kleinen Vergleich von toronto und Vancouver zu liefern nachdem ich zurück in Deutschland bin.

In 36 Tagen sehe ich dann nun endlich meine Familie und Freunde wieder und ihr könnt euch gar nicht vorstellen , wie sehr ich mich einfach freue! Auch wenn ich Kanada vermissen werde , ist es für mich das größte wieder zurück im gewohnten Umfeld zu sein. Und ich kann es auch kaum erwarten endlich anfangen zu studieren und meine Erfahrungen hier in Kanada haben mich sicher verändert , mich die Welt mit anderen Augen zu betrachten gemacht und mich ein Stück reifer werden lassen und nun heißt es aber eine weitere Hürde zu überwinden und rein ins Studentenleben zu Rutschen auch wenn dies für mich erst im Oktober beginnt , aber bis Dahin stehen noch einige Sachen an unteranderem natürlich mein Vorpraktikum, kann es kaum erwarten! Its time to move on ! ?

Bis bald, spätestens in Deutschland ?

West Coast of America ☀️

Mittwoch, 11.03.2015

Hey ihr ? , nun kommt endlich mal mein Post über meine Reise an der Westküste Amerika's . Tut mir leid , dass mein Post erneut so spät kommt aber da ich nun erst neu in einer neuen Stadt bin , stehen Sachen wie Job finden , Wohnung finden erstmal an erster stelle . Aber nun zu meiner Amerika- Erfahrung :))

Da ich in Amerika soviele verschiedene eindrücke gesammelt habe, weiß ich gar nicht so wirklich , wo ich anfangen soll , denn soviel wie ich erlebt habe , kann man gar nicht in Worte fassen. Deshalb denk ich, dass es reicht nur ein paar Gedanken zu einigen Orten zu Schreiben und ansonsten könnt ihr mithilfe der Bilder sehen, was ich erlebt habe , denn wie bekanntlich sagen Bilder mehr als tausend Worte .?

 

FIRST STOP: San Francisco

angekommen in SF durften wir unsere Wintersachen glücklicherweise endlich verstecken und hallo zur kalifornischen sonne sagen , wo wir  auf meine Freundin caro treffen durften , die seit letzten März in oakland( 20 Minuten entfernt von sf )  als Au pair wohnt . 

San Francisco war dank Caro wirklich die Stadt , wo wir am meisten gesehen haben und trotzdem alles in Ruhe sehen konnten . In San Fran gibt es einfach etliche verschiedene Viertel und jedes mit seinem eigenen speziellen Charme . Der größte Flashmoment war wohl wirklich der Moment , als wir am Baker Beach standen , von wo aus man am besten die Golden Gate Bridge sehen kann und sari und ich einfach unsere Freude nicht mehr zurückhalten können und laut angefangen haben zu Schreien , einfach aus dem Grund ,tatsächlich in Amerika in San Francisco zu sein , was niemand von uns noch Anfang des Jahres erwartet hätte . Eines der bekanntes Viertel in San Fran ist wohl das Castro , das sogenannte schwulenviertel , was einem auch unteranderem direkt durch die Regenbogenfarbigen Zebrastreifen auffällt. Dieses Viertel war auch das bunteste und super sehenswert, da man so ein Viertel , in welchem Leute sich nicht schämen offen zuzugeben homosexuell zu sein , in Deutschland nicht finden kann . Desweiteren muss man Pier 39 ( dort gibt es die bekannten sehlöwen, die sich wortwörtlich aufeinander stabeln) , die lombard street (kurvenreichste Straße der Welt ) sowie twin peaks (von wo aus man den wohl besten Ausblick über die Stadt hat ) aufjedenfall besichtigen , um wenigstens ein Teil von San Fran mitzunehmen . Nach 4 Tagen Bustour (Death Valley - Grand Canyon -Las Vegas ) ohne caro ging's dann wieder zurück nach San Fran , von wo aus sari nach Vancouver geflogen ist - an dieser Stelle möchte ich dir danken für die letzten vergangenen 6 Monate , die ohne dich sicher nicht so glimpflich verlaufen wären , werd dich vermissen Bubu aber mich wirst du nicht mhr los , sehen uns in Deutschland wieder ?- und ich nochmal 2 entspannende Tage bei caro in Oakland verbracht habe und mit ihr zusammen und einer anderen Au pair in den six Flags Park gefahren sind , wo wir Delphine anfassen , füttern und küssen durften - einmalige Erfahrung einfach ! Danke an dieser Stelle nochmal an caro für die super Stadttour sowie ,dass du mich bei dir zuhause aufgenommen hast , hab die Zeit wirklich genossen ud es war einfach so schön dich nach fast einem Jahr wiederzusehen ! Wer hätte gedacht, dass wir mal zusammen in America mit dem Auto über den Highway Cruisen ? - wahrscheinlich niemand ? c u in may , thanks for everything my californian girl ?

Death Valley- Grand Canyon-Las Vegas

 

Los Angeles 

Obwohl sich mein Hostel direkt in Hollywood am Walk of Fame befand und man von da aus das Hollywood Zeichen sehen konnte , war es doch noch ein sehr harter Weg tatsächlich "nah" ans Zeichen für ein klares Foto zu kommen , das hieß dann natürlich ,dass hiking angesagt war, denn ohne Auto kommt man bisauf an ein paar Orte nicht super mit der ubahn hin . Dies gilt leider auch für Beverly Hills , Venice Beach sowie Santa Monica , Busfahrt von mindestens 1 - 2 stunden ist leider vorprogrammiert und in der Rush Hour kann dies noch deutlich länger dauern. Leider hat mich LA nicht so überzeugt , eher enttäuscht , da ich mehr von LA erwartet habe .

San Diego 

Wenn man ans Reisen in Kalifornien denkt , kommen die meisten sicherlich nicht auf die Idee nach San Diego zu gehen , aber ich bin heilfroh , dass ich diesem Geheimtipp gefolgt bin . Nach 3 chaotischen und anstrengenden in LA , konnte man mit einem Hostel direkt am Pacific Beach nichts falsch machen und hatte einen perfekten Mix aus sonne , Strand und Meer sowie auch Charme . Wenn man die Oldtown von San Diego besucht , wird einem schnell auffallen , dass gerade die Altstadt sehr mexikanisch wirkt , da es dort viele mexikanischen Restaurants mit supergünstigen Preisen und lateinamerikanischer Musik gibt sowie viele Kakteen . Auch wenn San Diego einen Stadtteil nach Little Italy (wirkt bisauf ein paar italienische Restaurants und dem Straßenschild nicht ziemlich italienisch )benannt hat , merkt man direkt dass Oldtown das wahre Herz von San Diego ist . Genauso wie die Altstadt von San Diego , hat es mir auch die Hafengegend richtig angetan , von wo aus man eine Fähre auf die "Insel" coronado fahren kann . Ansonsten zähen das gaslamp Quarter , die seaport Village sowie die unzähligen wunderschönen Strände zu der nicht so bekannten jedoch sehenswerten Grenzstadt zu Mexiko . Dass San Diego direkt an Mexiko liegt , kriegt man auch dadurch zu spüren , dass man in vielen Gegenden spanisch hört und man schnell lernt, dass man die Hitze nicht unterschätzen sollte . Nach nur ein paar stunden Entspannung am Strand war ich rot wie ein Krebs , was ich nach dem kalten Winter in Toronto sicher Nicht erwartet habe , gerade weil man am Meer trotz Hitze im Bikini eine frische Brise verspüren konnte . Diese 3 Tage in San Diego ( inkl halber Tag in Tijuana ) waren wohl die entspannendsten , sonnigsten sowie besten Tage in Amerika ( genauso wie San Francisco ) und ich habe es im Nachhinein bereut nur 3 Tage eingeplant zu haben . Deshalb : San Diego , ich komme wieder ☀️

Tijuana (Mexico )

Ein Tag in Mexiko , Tijuana. Ich kann es im Nachhinein einfach immer noch nicht glauben so spontan einfach so in Mexiko gewesen zu lassen , einfach unbeschreiblich . Ich hatte mich zwar schon im vornherein drüber informiert wie nah Tijuana ist und mein Hostel hatte all die Zeit über eine Tour dahin angeboten , aber als ich mein Hostel von Toronto aus angerufen hatte, ob diese Tour immer noch angeboten wurde ich schnell enttäuscht . In San Diego angekommen hab ich erfahren , dass man sozusagen die sbahn zur Grenze nehmen kann und von da aus über die Grenze läuft . Jedoch wollte ich dies nicht allein machen , da mir doch bisschen mulmig war allein zu gehen , so dass ich in meinem Hostel nach Leuten gesucht habe und ein reiselustiger Franzose sich somit mir angeschlossen hat . Am morgen des zweiten Tages in San Diego ging es also sozusagen zu Fuß über die Grenze und sobald man über die Grenze ist merkt man den "Kulturschock ". Die dreckigen Straßen , armausschauenden Storessowie etliche Leute ohne Zuhause . Man merkt jedoch auch direkt, dass man sich in Tijuana nicht fürchten muss , da es etliche Polizisten an jeder Ecke gibt . Nachdem Sebastian und ich die Innenstadt ein bisschen erkunden hatten , fiel uns direkt auf wie günstig hier alles ist und voller froher Menschen , die gute Stimmung verbreiten . Ich hatte schonmal davor gehört, dass wenn man in Mexiko mit den speziellen Taxibussen fährt , dass man sich nicht wundern muss , wenn der Fahrer noch mehr Leute ins Auto aufnimmt als es Plätze gibt und so war es auch bei uns als wir versucht haben zum Strand zu kommen , so hatte ich mir Mexiko auch festgestellt ! :D meine größte Enttäuschung in Mexiko war jedoch ,dass ich die Burritos in Toronto besser bzw. mexikanischer finde als die in Mexiko Selbst aber ansonsten hatte ich einen super Tag in einer anderen Kultur , die ich aufjedenfall in Zukunft noch genauer kennenlernen will( genauso wie die spanische Sprache ) ,da ich es einfach faszinierend finde, wie froh die Menschen sind trotz so wenig Luxus und generell bin ich seit Toronto in Wanderlust nach lateinamerikanischen Ländern , da unser Lieblingsclub ein Latinclub war .

Yosemite National Park 

Last Stop: Seattle

 

Hier ein kleines Fazit über meine Reise :

? schönsten Städte : definitiv San Francisco und San Diego, da beide Städte ihren einzigartigen Charme haben

?enttäuschter Ort : Los Angeles ( hatte mich am meisten auf LA gefreut aber im Endeffekt war ich dann froh aus LA weg zu sein , da es in LA viel zu überfüllt ist und meiner Meinung nach es zu viel Trubel um nichts gemacht wird - mein tipp :plant lieber mehr Tage in San Diego als in LA an und lasst euch von San Diego's Kultur verzaubern )

?beeindruckendster Nationalpark : definitiv Death Valley ! (Vergisst Grand Canyon , denn im Prinzip sind es nur tote steine , lasst euch lieber umhauen von der wüste )

?teuerster Ort : Seattle ( allein im Hostel pro Nacht 40$ gezahlt - vergleich zu Kalifornien ( dort nur an die 18-25$ pro Nacht )

?luxuriöseste Unterkunft : das Flamingo in Las Vegas ( wir hatten zwei Kingsizebetten *-* in einem Hotel , wovon man nur träumen kann , wenn man ansonsten immer in hostelzimmern mit 4-16 anderen Personen übernachtet )

?schlechteste Erfahrung: meine Probleme mit Greyhound (Busunternehmen , dank dem ich einen Tag im yosemite Park verloren habe )

?persönliche highlights : ein Tag in México sowie die Chance gehabt zu haben einen Delphin im sixx Flags Adventure Park zu füttern , anfassen zu dürfen und zu Küssen

? Orte , wo ich aufjedenfall wieder hin will : Yosemite (da ich nicht alles geschafft habe zu sehen was ich wollte ) , San Diego sowie Orte in México

 

Und wie geht es nun weiter ?

Wie ich schon in meinen Anfangszeilen erwähnt habe , bin ich in einer neuen Stadt (hab ich sicherlich auch mal in älteren posts erwähnt ). Ich befinde mich seit dem 19 Februar in Vancouver, British Columbia an der Westküste Kanadas zugleich direkt an der Grenze zu Washington . Ab morgen startet für mich endlich wieder das Arbeitsleben bei einem mexikanischen Fast-Dining- Restaurant, welches man auch in Frankfurt finden kann . Aber über meine ersten Tage in Vancouver sowie meinen neuen Job erzähle ich nächstes Mal und dieses mal könnt ich euch Drauf verlassen, dass ihr nicht so lange warten müsst . Bis dahin , genießt den anbrechenden Frühling in Deutschland ?

 

 

Meine letzten Tage im harten Winter von Kanada

Samstag, 31.01.2015

...Dies ist auch woertlich gemeint, denn im Gegensatz zu Tornto gab es in Quebec sowie in Montreal Schnee soweit das Auge reicht.

Nach meiner fuenfstuendigen Busfahrt von Toronto nach Montreal, durfte ich noch etwa 2 Stunden auf den Anschluss nach Quebec warte. Diese Zeit habe ich natuerlich genutzt, indem ich mir mal wieder bei Tim Hortons meinen Lieblingsbagel geholt habe und mit Bedauern feststellen musste, dass die Steuern hier noch hoeher waren als in Ontario, Desweiteren fiel mir auch direkt auf, dass ich mich im franzoesisch sprechenden Teil von Kanada befand und es mich nach langer Zeit des nicht franzoesisch sprechen reichlich Ueberwindung kosten musste, wieder Franzoesisch zu sprechen. Nach einer 3stuendigen Zugfahrt durch die verschneite Provinz Quebec und vereisten Seen, kam ich gegen 12 Uhr mittags in Quebec City an, wo Sari bereits auf mich wartete. Direkt nach dem Einchecken ins Hostel ging es dann auch direkt los mit dem Sightseeing( Notre- Dame Kirche, Chateau Frontenac) in Quebec. Im Gegensatz zu Toronto ist Quebec ziemlich verwinkelt sowie huegelig als auch ziemlich klein. Ein bisschen hat Quebec mich an die Altstadt von Unna erinnert, jedoch tausend mal kaelter und verschneiter. Dies durften wir auch abends feststellen als es fuer uns in den Club Dagobert ging und wir durch 50cm hohen schnee laufen durften und halb erfriert am Club ankamen. Wir durften direkt feststellen, dass hier bisschen anders gefeiert wurde als in Toronto, was zum einen daran liegt, dass man hier bereits mit 18 feiern gehen kann und zum anderen daran, dass Quebec so ein kleines Oertchen ist, sodass sich sozusagen die ganze Jugendszene von Quebec zum feiern in diesem Club trifft ( weiterer Unterschied zu Ontario: Alkohol darf normal im Supermarkt gekauft werden, in Ontario nur in sogenannten LCBOs). Dennoch war es ein sehr guter Club und witzigerweise wurde trotz der Eiseskaelte drausen eine Art Schaumparty dort veranstaltet. Was ich an Quebec wohl nie vergessen werde, ist die Tatsache, dass es so eiskalt dort ist, sodass es normal ist draussen vor Bars oder Restaurant Eistheken zu sehen. Am naechsten Tag ging es fuer mich auch weiter mit der Bestaunung von Eiskunstwerken, da es fuer mich ins bekannte L'hotel du glace ging, wo das gesammte Hotel aus Eis besteht und man somit eine wunderbare Eislandschaft bestaunen konnte. Mir hat es dort so gut gefallen, sodass ich beschlossen habe, einmal im Leben in einem Eishotel zu schlafen.

Abends ging es dann fuer Sari und mich zu Freunden, die wir in Toronto kennengelernt haben. Wir verbrachten mit Camille unc Xavier einen netten Abend mit vielen Geschichten, gutem Essen und dem wahren Erlebnis eines Winters in Quebec , da wir ausprobieren konnten, wie man mit Schneeschuhen durch den tiefen Schnee laeuft. Am naechsten Tag ging es dann zu den Schlittenhunden, was fuer mich wohl eines der groessten Erlebnisse hier in Kanada sein wird, denn ich hab mich ueberwunden einen Husky zu streicheln und einen Wahnsinnstrip dank den Schlittenhunden durch den Wald erlebt und musste mit Bewundern feststellen wie schnell Huskys sich fortbewegen koennen.

 

Unsere Zeit in Quebec war nun auch schon vorbei und nun ging es fuer mich weiter nach Montreal und fuer Sari nach Ottawa fuer zwei Tage . Jedoch muss ich echt sagen, dass mir Montreal nicht so gut gefallen hat, da es fuer mich nur eine weitere grosse Stadt war und keinen Charme fuer mich hat, jedoch habe ich dort auch wieder fuer mich eine ganz neue Erfahrung gemacht, da ich am Mont Royal das Cross Country Skiing ausprobiert habe und das ohne vorherige Ski- Erfahrung natuerlich nicht ganz schmerzfrei verlaeuft.

Am 28 Januar ging es dann auch nochmal fuer drei Tage zurueck nach Toronto, um sich nochmal von allen moeglichen Leuten zu verabschieden. Es war schon ein ziemlich komischer Gedanke zu wissen Toronto nach knapp 6 Monaten zu verlassen und nicht zu wissen, wann man wieder hierherkommt. Deshalb wurden die letzten drei Tage nochmal dafuer genutzt die Zeit mit den liebsten zu verbringen und auszugehen. Gerade der letzte Abend geht mir bisheute nicht aus dem Kopf, denn es war so ein schoener und trauriger Abend gleichfalls. Zuerst ging es fuer Risa, Sari und mich in ein italienisches Restaurant und anschliessend zusammen mit Otis und Tomo jedoch leider ohne Sari in den Club Gravity.  Nach Gravity sassen Risa und ich zusammen mit Otis noch unten in Otis Kueche, wo ich ein letztes Mal Otis Kochkuenste geniessen durfte. Jedoch war die Stimmung zwischen uns 3en ziemlich betruebt, da es eine Stunde spaeter fuer mich zeit war lebe wohl zu sagen.. :( Gegen 4 Uhr morgens war es dann soweit, der Abschied fiel mir ziemlich schwer und als ich Risa dann tatsaechlich weggehen sehen habe, kamen mir die Traenen und die wollten nicht aufhoeren zu stoppen... Jedoch blieb nicht lange Zeit traurig zu sein, da ich Sari noch wecken musste, damit wir uns auf den Weg zum Flughafen machen konnten, von wo aus unser Flugzeug nach San Francisco startete aber zu der Westkueste Americas werde ich im naechsten Eintrag mehr erzaehlen, denn erstmal moechte ich nochmal diesen Moment nutzen, um fuer meine Zeit in Toronto danke zu sagen.

Goodbye Toronto ! Thank u for this amazing time ! Thank u for the last five months , it was the best time i ever had. It wasn't always easy but i just enjoyed my life here! Thanks to my best buddys Risa and Otis , to my amazing Tim hortons Crew, to my crazy but lovely roommates as well as to everyone else who has been a part in my torontonian life. I'm gonna miss you all and I won't forget you! 

Es ist schon erstaunlich, wie sehr eine fremde Stadt einen verzaubern kann, wie schnell man in einer fremden Stadt eine Heimat finden kann und wie hart es ist lebewohl zu sagen zu den Leuten, die man Tag fuer Tag gesehen hat, aber irgendwann musste es halt soweit sein, da ich nach Kanada gekommen bin, um was zu sehen aber Toronto wird wohl fuer mich immer meine zweite Heimat sein und immer wieder einen teuren Flug wert. 

 

 

Auf ghs! ?✈️

Freitag, 23.01.2015

 Tut mir leid, dass ich mich erst jetzt wieder melde, aber hatte in letzter Zeit kaum die Zeit hier was zu schreiben , da ich all die Zeit meinen Trip an der Westküste der USA plane und leider immer noch nicht alles gebucht habe aber dazu komm ich später . Erstmal will ich euch ein kleines Update über meine kanadazeit geben- einige wissen es ja bereits, einige noch nicht- und nach langem hin und her überlegen habe ich dann auch endlich mein umbuchungsformular abgeschickt und nun steht mein neues Rückflugdatum auch bereits fest : 21 Mai 2015. Als ich im ersten Moment gehört habe, dass es mit dem verlängern wirklich klappt, war ich erstmal am überlegen , ob es wirklich die richtige Entscheidung war zu verlängern, da ich gerade nach dem Abschied von Mama und Vanessa wieder sehr oft an daheim an Familie und Freunde denken musste und ich es ja kaum erwarten kann, alle wiederzusehen und trotzdem länger bleibe. Aber diese Chance hat man nunmal einmal im Leben und diese will ich nicht verschenken. Nun hab ich also neuen Mut gefasst und freue mich noch mehr Zeit zu haben Kanada zu erkundigen ( nicht nur Kanada sondern auch die Westküste der usa und evtl Alaska, wenn sich die Zeit findet und ich nicht schon halb erfroren bin- ne spaß , ich fange an immer Mehr diese Kälte zu mögen ❄️) .

Die Zeit zu haben hier in Kanada zu reisen, bedeutet auch Abschied zu nehmen von Toronto. Dazu gehört u.a. den Job bei Tim Hortons aufgeben, Goodbye sagen an wunderbare Menschen und das mittlerweile vertraute Alltagsleben aufzugeben. Am meisten an Toronto werde ich wohl risa und otis vermissen, man könnte uns auch die drei Musketiere bezeichnen, mit denen ich mein torontisches leben in vollen Zügen genießen kann (Eislaufen, feiern gehen, einfach nur reden sowie einfach nur Filme gucken ) sowie natürlich meine Mitbewohner , mit denen sich man zwar streitet aber sozusagen wie eine kleine Familie zusammenlebt, in welcher jeder eine andere Rolle spielt . Jedoch hat sich auch in den vergangenen Wochen sehr viel in unserer kleinen Kensington Family geändert, da alle vor dem Winter fliehen und zurück in die Heimat gehen, wodurch das Haus immer leerer wurde und man schnell deprimiert war aber nun ist es auch für mich Zeit das vertraute jedoch bescheidene Haus zu verlassen. Dieses geschah jedoch eher als gedacht , da ich mit meinem Vermieter uneinig über die Miete der letzten Tage war und ich im Endeffekt drei Tage wieder im Hostel gewohnt habe (College Backpackers), wo ich jedoch durch meinen kroatischen Kumpel Marko einen Rabatt bekommen habe und sogar das Zimmer nur für mich alleine hatte ( liegt vermutlich daran, dass Toronto ziemlich leer gefegt ist aufgrund der Winterzeit ). Natürlich war es dann schon ziemlich komisch im nicht gewohnten Bett zu schlafen und im Hostel zu leben, da man einfach die Leute vermisst hat, die jeden Tag um einen herum waren, aber da das Hostel ziemlich nah zu meinem Hostel war, war ich im Endeffekt jeden tag da, einfach nur um hallo zu sagen, vergessene Sachen zu holen oder bei Otis im Zimmer zusammen mit Risa Filme zu gucken. Auch wenn ich hier in meinem torontischen Haus ziemlich bescheiden gelebt habt, werde ich die Zeit (bisauf meinen Vermieter ) sehr vermissen und mich sicher gerne dran erinnern , dass man mit so vielen einzigartigen Personen (auch wenn man deren Lebensstil manchmal nicht nachvollziehen kann bspw ewiges hin und her pendeln seit Jahren zwischen Kanada und der Heimat ) aus unterschiedlichen Ländern zusammengelebt haben.

Aber genug davon , noch bin ich nicht endgültig raus aus Toronto aber so gut wie , was für mich unvorstellbar ist. Jedoch rückt der Abschied nach über fünf Monaten in Toronto nun drohend nahe, sodass ich heute meinen letzten Arbeitstag hatte , was für mich sehr komisch war , da ich es nicht realisieren kann meine Kollegen nicht mehr zu sehen. Glücklicherweise sehe ich meine Crew nächste Woche nochmal wieder, da ich gerade auf den Bus warte am Toronto Coach Terminal , um von da aus mit dem Megabus nach Montreal fahre und von dort aus den Zug nach Quebec nehme , wo ich dann wieder auf Sari treffe. Und auf unserem Plan steht unteranderem schlittenhundenfahren und Freunde , die wir in Toronto kennengelernt haben, wieder zu sehen. Bin wirklich sehr gespannt auf Quebec gerade weil Sari da schon seit 2 Wochen ist und sie von dieser Stadt schwärmt auch wenn es dort arschkalt ist . Und nach drei Tagen geht es für mich dann nochmal zurück nach Montreal und für sari nach Ottawa und dann treffen wir uns am 28 für unsere letzten Tage in Toronto wieder und dann geht's am 31 morgens für uns beide auch schon los nach san Francisco , wo wir auf Caro treffen , die ich seit fast nem Jahr nicht mehr gesehen habe. Vom 3-06 Februar geht es dann auch mit einer Tour zum Death Valley national park, Grand Canyon und nach las Vegas. Für sari geht's dann nach Vancouver am 7, von wo aus sie am 13 nach Hause fliegt und für mich fängt da erst die ganze Reise an. Geplant sind los Angeles(bereits gebucht ) , San Diego(bereits gebucht ) , dann zum Yosemite national park, Portland, Seattle und meine Endstation ist dann auch Vancouver , wo ich auf Ivana treffe. Ds ich nun leider kein Auto hier besitze werden alle Strecken mit dem Bus oder auch mit dem Zug gefahren und dies ist erstaunlicherweise ziemlich günstig, nur das Hostel ist immer das Problem . Nach meinem ganzen West Coast Trip kann ich dann mal ein Fazit ziehen , was mich der ganze Spaß gekostet hat. Ich freu mich einfach so riesig und hätte nie gedacht mal nach Amerika zu gehen , ein Traum wird für mich wahr ?

Ich halt euch auf dem laufenden , wie mein Trip läuft , ich versuche euch bereits nächste Woche von Quebec , Montreal sowie meinen letzten Tagen und dem Abschied von ans Herz gewachsene Freunde, die einem so viel geholfen habe , zu berichten ! Bis dann :)

Family time ??

Montag, 05.01.2015

Erstmal ein frohes Neues ! Ich hoffe ihr habt alle genauso wie ich ein schönes Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr gehabt . Für mich war beides dieses Jahr eine komplett neue Erfahrung hier in Kanada aber zum Glück waren Mama und Vanessa ja hier sodass es zwar etwas anders war jedoch auch schön . Ich konnte es bis zum letzten Moment gar nicht glauben, dass beide gegen 21.30 am 22.12 hier bei mir in Kanada sein sollten. Sogar Sarah war aufgeregter als ich , weil für mich die Vorstellung einfach völlig absurd war. Und als wir beide dann mit etwas Verspätung gegen 22.30 beide am Pearson international airport in Empfang genommen habe , war die Freude ziemlich groß nur war es für mich immer noch unvorstellbar, dass meine Familie tatsächlich hier ist :o nachdem wir beide dann zum Planet Traveller gebracht haben, wo Mama und Vanessa für die ersten 3 Tage bleiben sollten, ging es für mich ganz schnell nach Hause, weil ich nach nur etwa 4 Stunden schlaf mal wieder um 5 arbeiten durfte, um den Laden zu eröffnen..

Da ich Vanessa und Mama bereits erklärt hatte,wo mein Arbeitsplatz ist , wurde ich dann von beiden gegen elf abgeholt, wo sie die Bekanntschaft mit meinen Arbeitskollegen machen konnten. Anschließend ging es zusammen mit Sarah und mackie (Arbeitskollegin von Sarah ) in den High Park , wo es jedoch nicht allzu viel zu sehen gab (natürlich typisch Winterzeit , alles wirkt eher ein bisschen trist) , sodass wir schnell das Weite gesucht haben und zurück nach downtown gefahren sind. In downtown angekommen ging es dann erstmal auf die Bloor Street (unteranderem gibt es dort Tiffanys und Co, prada, Chanel, Calvin Klein ), und anschließend sind wir den ganzen weiten Weg von der Bloor /Younge St. zum Eaton Centre runtergelaufen , wo Vanessa und Mama nunmal schon einen Einblick bekommen durften, wie gut man in Toronto shoppen kann. Nun war auch leider schon der erste Tag vorbei .

Und am nächsten Tag stand dann auch schon Heiligabend an, was dieses Jahr mal was ganz anderes war. Mama , Vanessa und sari haben mich um 12 von der Arbeit abgeholt und anschließend ging es zum Italiener ( es war zwar oke aber man selbst könnte das besser kochen ). Nachdem wir einen super leckeren Schokokuchen verdrückt haben, ging es dann zur City Hall zum Eislaufen, es hat super Spaß gemacht , jedoch war es leider ziemlich warm ,sodass das Eis eher geschmolzen war, wodurch es schwer war Schlittschuh zu fahren . Angekommen Zuhause gab es erstmal die Bescherung . Danke an Mama, für das Pandora Armband und die ganzen kleinen Sachen(u.a. Sturmhaube- wuhu der kanadische Winter kann kommen) , an Vanessa für meine ganzen make up Sachen (endlich muss ich daran nicht sparen :D ) und danke an Sari für die Verwöhnungstüte mit vs Parfüm , einer großen padeperle von Lush etc.! Und natürlich einen ganz besonderen Dank für meine Freunde und Familie aus Deutschland , die an mich gedacht haben. Danke Nicci , dass du durch die Oblaten mehr Weihnachtsstimmung gezaubert ist und danke an Nadine und Luisa, die mich mit ihren Karten und Geschenken zum Weinen gebracht haben , vermisse euch alle so ?❤️ und danke an Mamas Chefin für das Fotobuch ! Nach der Bescherung , um ein bisschen mehr Weihnachtsstimmung wie zuhause zu haben , ging es für Vanessa Mama und mich in die St. Patricks Kirche , wo es einen deutschen Gottesdienst gab , (während sari weiter gepackt hat , weil es für sie am nächsten Morgen nach Montreal gegangen ist, wo ihr Freund sie besucht) , der allerdings nicht so viel Pepp hatte

. Nachdem ich sari am eigentlich kanadischen Christmas Day am Morgen zum Bus Terminal gebracht habe und mich für die nächste Zeit verabschiedet habe , sind Mama und Vanessa in mein Zimmer eingezogen . Anschließend ging es durch Zufall zu den Toronto Islands(jedoch fuhr nur eine Fähre und dann ein Bus zu dem Teil , wo eher die Einwohner wohnen obwohl ich mir eher gewünscht hätte denen die Touristensachen zu zeigen .. Achja immer dieses "closed for the Season" ) , wo wir wieder eine atemberaubende Sicht über die Skyline von Toronto hatten . Nachdem wir uns mit selbstgemachtem Gyros gestärkt hatten, ging es am Abend nochmal zum Exhibition Place , wo man laut meinen Mitbewohnern Toronto by night genauso gut sehen kann, wie von den Toronto Islands (ob das wirklich der Wahrheit entsprach.. Naja ich weiß ja nicht :D ) .

Nun stand auch schon der Boxing Day an, wo es in aller Früh zum eaton Centre ging, welches jedoch schon rappelvoll war. Es war zwar viel reduziert aber das was man haben wollte , war natürlich wie erwartet nicht reduziert. Deshalb lief es darauf hinaus , dass ich mir nur ein Oberteil bei hollister (50% reduziert ) und Vanessa und Mama sich Oberteile bei American Eagle geholt haben und Vanessa mal das kanadische poutine probieren durfte.

Nach zwei freien Feiertagstagen und dem Abschied von Glava ( in Kanada wird man obwohl man nicht arbeitet pro Tag an die 4 Stunden bezahlt und die ,die arbeiten Kriegen 1 1/2 ) ging es um 5:30 mal wieder zur Arbeit um den Laden zu eröffnen. Jedoch hat sich der ganze Tag unendlich gezogen, weil Toronto um die Ferien herum wie ausgestorben ist ..    

Nachdem ich um 2 nachmittags endlich frei hatte , ging es um 4.25 in die Hauptstadt Kanadas . Angekommen in Ottawa ging es nach über fünf Stunden Fahrt direkt ins Bett , um für die nächsten zwei freien Tage fit genug zu sein. Am nächsten Tag stand dann erstmal das Besichtigen des kanadischen Parlaments an ( sehr interessant gestaltet, unteranderem alle Provinzen in Stein verewigt an der Decke und ein Flugzeug , um zu verdeutlichen wie groß Kanada ist und dass man zwangsweise das Flugzeug als Transportmittel nutzen muss ). Was ich davor gar nicht wusste, einem jedoch bei genauerem betrachten einer Karte direkt auffällt ist, dass Ottawa direkt an der Grenze zu der Provinz Québec(französische sprechende Provinz) liegt , sodass man nur über eine Brücke gehen muss und man direkt in der viertgrößten Stadt , Gatineau (Hull) , der Provinz ist , was wir natürlich auch gemacht haben . Insgesamt ist mir aufgefallen , dass bereits Ottawa ziemlich bilingual gestaltet ist ( Tim hortons direkt immer beide Sprachen - Werbung sogar eher Französisch , Straßenschilder immer zweisprachig und man im kanadischen Parlament sogar direkt auf Französisch angesprochen wird ) und im Vergleich zu Toronto eher eine niedliche kleine Stadt ist, welche am See liegt und sehr darauf bedacht ist zu zeigen die kanadische Hauptstadt zu sein ( sehr oft wurden an verschiedenen Plätzen die verschiedenen kanadischen Flaggen der Provinzen aufgestellt ). Abends ging es dann nochmal nach draußen, wo wir die wunderschöne weihnachtsbeleuchtung bestaunen konnten, die sehr anders ist als in Toronto . Während es am ersten Tag noch ziemlich warm war , mussten wir uns am zweiten Tag ziemlich dick einpacken und es war trotzdem viel zu kalt .. Es war jedoch sehr schön zu beobachten wie nach und navh der See immer mehr Eingefroren ist, denn normalerweise ist der rideau canal auch bekannt dafür , dass er im Winter zur weltgrößten Eislauffläche wird . Da Ottawa im Gegensatz zu Toronto jedoch ziemlich klein ist, gab es nicht mehr all zu viel zu sehen , sodass wir noch etwas im rideau centre waren und abends nach 6 Stunden Fahrt gegen halb 12 in Toronto wieder ankamen und am nächsten Tag mal wieder die Arbeit anstand. 

 

Nach der Arbeit ging es zum Scarborough Bluffs Park , bei welchen es sich um 15km lange steilklippen am Ufer des Ontario Sees handelt. Sie werden auch aus geologisches Wunder bezeichnet , da sie mehrere Schichten durch Erosion aufweisen (erste Sedimentschichten - Pflanzen und Tiere sowie Schichten des Geschiebemergel und Sands) . Wie schon gesagt befinden sich die steilklippen ziemlich am Ufer, sodass man über rutschige Steine klettern muss um zum sogenannten Bluffs Park zu kommen, wo alles etwas mehr nach Menschen aussieht. Ich fand es aufjedenfsll mal wieder ganz schön bisschen Natur sehen zu können . Abends ging es dann zum CN Tower. Wo wir nochmal einen atemberaubenden Blick über Toronto by Night sehen konnte. Jedoch kann man sowas nicht in Bildern festhalten , in echt ist es viel schöner als auf Bildern !

Am nächsten Tag stand auch schon der letzte Tag des Jahres 2014 an, in diesem Falle auch die letzten drei Tage mit meiner Familie :(( Silvester haben wir dieses Jahr am Nathan Phillips Square verbracht , jedoch sind wir erst gegen 11 Abends hingegangen und sind trotzdem halb erfroren. Neben einem 8minütigen Feuerwerk gab es auch zahlreiche Künstler , die Live performat haben. Nachdem das Feuerwerk zuende war , war das ganze Spektakel nun leider auch schon wieder vorbei , was für uns jedoch ganz gut war, weil am nächsten Tag unser Ausflug zu den niagara Fällen(die kanadische Zeit, auf die amerikanische Seite von Niagara kann man mithilfe einer Brücke ) kann auf dem Plan stand.

Gegen 9.30 an Neujahr wurden wir nicht wie erwartet mit einem Bus abgeholt, sondern von einem persönlichen Fahrer , da die Busse der Tour über Nacht kaputt gegangen sind oder sowas ähnliches . Jedenfalls waren wir dann in einer Stunde (also viel schneller als mit Bus ) an den Niagarafällen, wo wir Bilder gemacht haben . Im Gegensatz zum Sommer an den Niagarafällen war es einfach eisig kalt und windig und im Sommer muss ich ehrlich sagen sind die Fälle auch etwas schöner . Anschließend ging es zum Skypod Tower (Schöne Aussicht auf die Fälle ), zum "Whirlpool" und zurück nach Niagara , wo wir etwas freie Zeit für uns hatten und wir nachdem wir bei Boston Pizza essen waren noch das Upside down House besichtigt haben (ist zwar schön zu sehen aber für 7dollsr einfach zu teuer ). Nun stand auch schon das Ende unseres Ausflugs an, dh. es ging zu der Kleinstadt Niagara -on-the-lake und zu der icewine Probe , wo mir ein Kanadier gesagt hat, dass ich besser Englisch sprechstimme als die meisten Kanadier, was mich sehr gefreut hat :))

 

Nun stand auch schon der letzte Tag mit Vanessa und Mama an und ausgerechnet an diesem Tag durfte ich bis 3 nachmittags arbeiten, also blieb uns nicht mehr viel Zeit zusammen jedoch noch genau Zeit um denen den besten burrito in Kanada zu zeigen ! Auch wenn Vanessa krank war, hat es ihr geschmeckt. Gegen 6 ging es dann auch leider schon zum Flughafen und gegen halb 10 mussten wir uns dann endgültig verabschieden, was uns allen sehr schwer fiel :((

Danke an euch für die schöne Zeit , ich habe wirklich jede Sekunde mit euch genossen , auch wenn wir uns manchmal mal uneinig war, was nunmal dazu gehört . Die Zeit mit euch war einfach so als wäre kein einziger Tag dazwischen gewesen seit wir uns das letzte Mal gesehen haben und jetzt wo ihr wieder weg seid, scheint es mir wieder wie ein wunderschöner Traum gewesen zu sein, dass ihr hier gewesen seid :(( ich liebe euch und gerade jetzt wo ihr Weg seid, vermisse ich euch richtig schrecklich aber die letzten Monate schaffen wir auch noch ?

UPDATE

nun ein kleines Update zu mir, ich habe nun mein Job bei Tim hortons gekündigt ,sodass jetzt endlich das reisen beginnen kann. Jedoch steht mein genaues entlassdatum noch nicht genau fest, da mein Manager mich gebeten hat ihm noch Zeit zu geben, um neue Leute einzustellen. Gerade, weil es zurzeit ungewiss ist, wann ich Toronto verlassen werde, genieße ich jeden Moment hier. Am Samstag war ich endlich mal wieder feiern mit Risa, Otis und Sincere im Gravity und es war einfach ein so schöner Abend, ganz viel House Musik und gute Stimmung . Gestern war ich dann zusammen mit Otis bei Risa und wir haben uns japanisches Curry sowie paradiescreme gemacht . Nach langem hin und her überlegen hab ich mich nun auch dazu entschlossen meinen Auslandsaufenthalt in Kanada um 2 weitere Monate zu verlängern, deshalb Füll ich heute den umbuchungszettel an, um sobald wie möglich zu wissen, wann ich nun endgültig nach Hause komme und ob ich überhaupt noch verlängern kann, ich halt euch auf dem laufenden. :))

 

morgen ???

Montag, 22.12.2014

Morgen ist es nun endlich so weit , nach über 4 monaten genauer gesagt nach genau 131 Tagen kann ich meine Mama und meine Schwester endlich wieder in die Arne schließen. Egal wie unrealistisch es auch sein mag, morgen hab ich sie wieder bei mir, auch wenn es nur für eine kurze Zeit sein wird , von welcher ich jedoch jede Sekunde genießen werde. Leider muss ich dennoch arbeiten, jedoch liegen meine freien Tage richtig gut, sodass ich mir in den Kopf gesetzt habe zusammen mit den beiden in die Hauptstadt Kanadas zu reisen. Zudem werden wir zusammen nochmal zu den Niagara Fällen fahren, die im Winter angeblich noch viel schöner sind. Ich glaub so aufgeregt war ich schon lange nicht mehr!

Nun aber erstmal zum vergangenen der letzten Wochen. Auf der Arbeit läuft es weiterhin super gut. Auch wenn es oft ziemlich stressig ist , macht es mir immer noch Spaß bei Tim hortons zu arbeiten und so wie es aussieht , möchte mein Manager mit meiner Chefin reden, sodass ich mehr Geld bekomme, also besser könnte es nicht laufen ! Dass mit dem Urlaub nach stratford hat glücklicherweise auch geklappt jedoch lief alles nicht so ganz wie geplant. Unser Plan war zum Theaterstück "Beauty and the Beast" zu gehen, als wir jedoch bei der touristeninformartion ankamen, hat der Typ leider nur feststellen können, dass wir Tickets für das Theater in London, England gebucht haben und die ganzen Theater in stratford zur Winterzeit geschlossen haben. Ebenfalls die Lage unseres gebuchten Motels war nicht gerade die idealste (30min zu Fuß), jedoch war es das wert , wenn man bedenkt wie schön das Zimmer war ! Stratford ist eher eine kleinere Stadt , welche im Sommer wohl viel belebter sein soll und nicht so grau. Bisauf die city Hall, den Shakespearen Garden , das avon theatre gibt es nicht viel an Touristenattraktionen zu besuchen jedoch konnte ich eines meiner Ziele erfüllen, welche ich mir vor Kanada gesetzt hatte, jedoch nie dran geglaubt hätte ihn in die tat auszuführen.. Jedenfalls kommt aus diesem kleinen städtchen (kleiner als Unna, nur Knapp über 30.000) Justin und so konnte ich mal sehen wo er aufgewachsen ist und wie er so lebt. Also machten sari und ich uns auf den Weg zu seinem Haus und mussten unerwartet feststellen, dass man nicht mehr sieht, dass er da mal gewohnt hat. Fazit des stratford Ausflugs: Schönes städtchen jedoch gibt es nicht viel zu sehen und man verliert so viel Geld wenn man nur essen geht :(( desweiteren war es mal wieder schön dem Großstadtleben zu entfliehen , wenn man jedoch wieder zurück in toronto ist , ist man froh drüber wieder daheim zu sein in unserer Kensington Family mit all den verrückten, die man so ins Herz geschlossen hat. Nicht nur sari verlässt diese Woche unser Zuhause , sondern auch Glava fliegt zurück nach Kroatien genauso wie Markus und evtl havier in den nächsten Wochen unser trautes Heim verlassen werden. Das wird schon anders sein und irgendwie traurig, weil sich hier im Haus nun alles ändert und wenn man eine Person Tag für Tag sieht , und diese plötzlich nicht mehr hier wohnt , eine leere hier sein wird , aber glücklicherweise sehe ich sari ja bald wieder und wer weiß vielleicht sieht man die anderen auch irgendwann mal wieder !

So das wars nun erstmal wieder aber zuerst möchte ich nochmal Nicci, Niclas und ann für Ihre super süse Idee, mir einen selbstgemachten Adventskalender zu schenken danken! Danke, ich freu mich jeden Tag erneut ein Türchen öffnen zu können und dann den Zettel lesen zu können ,in welchem ihr Mir jedes Mal weis macht , dass ihr Angst habt, ich könne erfrieren und immer wieder super Sachen herzaubert, die ich schon richtig vermisse, ihr fehlt mir ??

Weihnachtszeit ??

Montag, 01.12.2014

 Mein größter Weihnachtswunsch ist nun wirklich wahrgeworden- Meine Schwester und meine Mama kommen nun tatsächlich über Weihnachten nach Toronto . Ich kann es kaum erwarten beide nach über 4 Monate wiederzusehen und in meine Arme schließen zu können. Bereits in 21 Tagen ist es soweit , leider kann ich nur kurze Zeit die Zeit mit beiden genießen, da die Arbeit und Schule wieder ruft und der Rückflug am 2.01.15 geht :( natürlich mach ich mir schon fleißig Gedanken ,was man den am besten Unternehmen kann ,obwohl hier zu der Zeit eisige Temperaturen herrschen aber notfalls verschlägt uns es halt ins PATH, welches ein über 27 Kilometer langes und 371.600 Quadratmeter unterirdisches Tunnelsystem ist ( gehört zu den weltgrößten Untergrundstädten der Welt ), welches an die 1200 Geschäfte beherbergt . Und natürlich kann man die kalten Stunden natürlich auch bei Tim hortons mit einer Heißen Schokolade genießen ! Generell ist der Gedanke für mich dieses Weihnachten nicht traditionell mit Kirche und anschließend das Festmahl mit Karpfen, Kartoffeln und kraut zu verbringen , ein eher sehr abstrakte Gedanke. Daher sind Sari und ich bereits am überlegen ,wo wir denn eine Messe am 24 finden ( hier ist Weihnachten am 25 ), sodass wir zu viert ein super schönes jedoch etwas anderes Weihnachten genießen können. Sari macht sich dann am eigentlichen kanadischen Weihnachten auf nach Montreal und es wird erstmal schwer sein ihr dann tschüss zu sagen nachdem ich sie über Vier Monate jeden Tag gesehen habe und immer jemanden zum reden hatte, aber zum Glück Sehen wir uns dann kurze Zeit später wieder :) 

Generell muss man sagen, dass die Weihnachtszeit hier relativ früh mit etlichen Events Mitte November anfängt. Man beginne nur mit dem Winter Festival of lights , welches die Eröffnungsfeier war, für die Weihnachtsbeleuchtung rund um den Younge and Dundas Square mit viel Musik . Am nächsten tag ging es dann weiter mit der Santa Claus Parade ,die man vergleichen kann mit dem Karneval in Köln aufgrund der vielen schön gestalteten Paradewagen(u.a. Tim hortons und natürlich der Santa Claus) , jedoch ohne Süßigkeiten stattdessen jedoch mit der Wintermagie des fallenden Schnees. In Deutschland ist es in den meisten Familien eher umstritten,ob das christkind oder der Weihnachtsmann kommt , für die Kanadier hingegen ist die Vorstellung , dass das Christkind kommt eher eine komische Vorstellung , die die eher für lustig halten . Daran merkt man mal wieder : andere Länder , andere Sitten! Genauso wie die Tatsache selbst , dass die Weihnachtstage selbst hier viel kürzer gestaltet sind . Am 25 ist Weihnachten und am 26 ist der sogenannte Boxing day , wo das große shoppen beginnt . Das große shoppen gab es auch am sogenannten black friday (letzten Freitag) nach dem amerikanischen thanksgiving , wo etliche Läden alles im Sale hatten und die Leute bereits um fünf Uhr morgens schlange standen , um um 6 das eaton Centre( welches natürlich auch weihnachtlich geschmückt ist) als aller erstes Betreten zu können.

Zurück zum Thema Weihnachten : Am vergangenen Samstag gab es dann das sogenannte calvacade of lights , wo der offizielle Weihnachtsbaum entzündet worden ist , sowie ein wunderschönes Feuerwerk erzeugt worden ist , etliche kanadische Künstler aufgetreten sind und es anschließend auf einem der torontischen Outdoor- Schlittschuhflächen am Phillips -Nathan Square (alles fand vor der City Hall statt) eine Party mit einem dj gab . Generell muss ich echt sagen, dass ich eher bisschen enttäuscht bin vom offiziellen Weihnachtsbaum , da dieser im Vergleich zu Dortmund nicht groß ist, sowie nicht grade aber angeblich ist der Weihnachtsbaum im distillery destrict, wo der Weihnachtsmarkt (ja wir haben auch einen Weihnachtsmarkt nach deutscher Tradition ) stattfindet, um einiges größer und weihnachtlicher .. Das werden wir in den nächsten Tagen dann natürlich bei einer Tasse glühwein auschecken . Um es ein bisschen mehr nach Weihnachten zuhause zu gestalten , habe ich für Sarah und mich schokoadventskalender gekauft , wo heute das erste Türchen geöffnet werden darf ?

Nachdem wir bereits -9 (Gefühlt minus 20) miterleben durften , hatten wir gestern wieder sommerliche 14 grad und vom Schnee ist sein einer Woche aufgrund des Wetterumschwungs auch nicht mehr da :( solangsam wundere ich mich gar nicht mehr wenn das Wetter von einem Tag auf den anderen um 20-30 grad anders ist , das ist hier wohl normal :D Achja das kanadische Leben kann man einfach nur genießen , auch wenn manchmal das Gefühl hat nur zur arbeiten , deshalb geht es nächste Woche mit Sari nach stratford (u.a. Beauty and the beast Theaterstück) , worauf wir uns richtig freuen (jedoch hab ich immer noch keinen Urlaub bekommen ?).

Desweiteren habe ich für mich selbst sowie mit Sari zusammen viel drüber nachgedacht, dass wir nur in einer Stadt sind und es langsam Zeit wird mal was neues zu sehen , was ich ja schon das letzte mal geschrieben hatte - aufjedenfall sind unsere Pläne jetzt auch immer noch nicht genau ,jedoch genauer was die Orte betrifft . Unser Plan sieht im Moment aus von Montreal nach San Francisco zu fliegen (nachdem ich in Québec war und Sari in beiden Städten, sowie Ivana sich hoffentlich uns anschließt ), und von dort aus dann nach Vancouver und den Norden sowie natürlich die Nordlichter zu besuchen . Es wird zwar kalt werden aber man muss ja auch mal andere orte sehen von Kanada ❄️ Jedoch ist alles immer noch grob in Gedanken und nichts wirklich geplant, aber vielleicht wird sogar Risa nach Vancouver nachkommen, was mich super freuen würde , weil das Heißen würde, dass ich ihr nicht bereits im Januar Lebewohl für ne längere Zeit sagen müsste( bin mir zwar zu 100% sicher dass ich sie in Japan bzw Deutschland wiedertreffen werde aber man weiß ja nie genau wann es dann wirklich passt ) , da auch der Abschied von Risa für mich unvorstellbar wäre , da ich sie so in mein Herz geschlossen habe ( unser Manager bezeichnet uns immer als "Perfect Team " auf der Arbeit ). Auch Lebewohl zu unseren Mitbewohnern zu sagen wird wohl nicht das leichteste sein (Vorallem glava sowie andres ) und da glava plant nach Hause zu fliegen diesen Monat , rückt der Abschied auch immer näher .. Achja das traurige Spiel am work and travel :( 

Vielleicht erinnert ihr euch auch noch daran , dass Sari und ich im algonquin Park den Inder Satya kennengelernt haben . Jedenfalls haben wir uns gestern mit ihm getroffen (waren zusammen essen) und er hat drauf bestanden mal wieder den Abend zu bezahlen . Nicht nur das war großzügig von ihm sondern auch der Moment,wo wir im tschüss gesagt haben und er uns noch Geschenke gegeben hat . Zuhause haben wir dann unseren Augen nicht getraut , für jeden von uns ein Fotobücher über unseren Tag im algonquin Park in super Qualität sowie mega teure Schokolade .. Danke danke danke Satya ! Wir sind immer noch sprachlos. wie jemand so großzügig sein kann , obwohl wir nur einen Tag zusammen verbracht haben ! Haben wohl den selbstlosesten und herzlichsten Inder auf unserem Trip kennengelernt . 

Danke an Ann, Daniel, Isi, Nadine ,Nicci, Niclas , Matthias ,Svenja und Vanessa für die Kette und eure zuckersüße Karte ! Ich kann es kaum erwarten ,wenn ich euch wieder in meine Arme schließen kann , ich vermisse euch so sehr, danke dass ihr an mich denkt ! Besonderen dank an Nicci, die mich mit ihrem Brief echt zum weinen gebracht hat , danke für den schal , danke für den Brief , danke für alles ??  Natürlich nochmal danke an meine Familie für mein zweites Päckchen , hab mich sehr gefreut und die Vorfreude auf den 22 Dezember steigt immer mehr ☺️

Bis zum nächsten mal ?

Lang ist es her ...

Freitag, 14.11.2014

Aufjedenfall wollt ich mal wieder ein Lebenszeichen von mir geben ! Mir geht es so weit super gut. Man lebt hier genauso wie in Deutschland sein Leben, geht arbeiten und genießt den wohlverdienten Feierabend indem man als unter 19jährige feiern geht ( dies hat ja jetzt zum Glück ein Ende). Auf der Arbeit läuft alles top , seit letzten Montag mach ich das sogenannte opening, das heißt dass ich den Läden eröffne und davor alles vorbereite wie Kaffee kochen , Suppen vorbereiten etc :b allerdings muss ich jetzt 2-3 mal die Woche um 5 bereits auf der Arbeit sein ? das gute daran ist dass man immer früh Schluss hat , jedenfalls hat man meist eine kurze Nacht und neulich wurde die noch durch meinen einen Mitbewohner verstärkt der einfach mitten in der Nacht die Musik auf vollen
bass aufdreht ! ? egal so wie auch wenn man zuhause wohnt , gibt es ab und zu kleinere Streitereien aber im großen und ganzen liebe ich unsere kleine kensington Familie .
Wie ich gerade schon erwähnt habe , geniest man hier in Kanada sein Nachtleben auch ohne 19 zu sein ( dadurch dass das Geburtsdatum andersherum als in Deutschland ist- bspw wurde ich schonmsl gefragt ob ich im Oktober geboren bin und ich meinte so nein November er so Achja Oktober jedenfalls ist dies gut gegangen ).
Wir haben hier mittlerweile unsere Stani Clubs , u.a. The Peacock ( haben dort mittlerweile freien Eintritt weil der Türsteher früher in Deutschland gewohnt hat und wieder sein deutsch auffrischen will mit uns als Freunden ) oder das Mana (ganz viel lateinamerikanische Musik ). Unser erstes amerikanisches Halloween durften wir hier auch erleben . Halloween ist hier im Gegensatz zu Deutschland für jeden was ( alle verkleiden sich aber wirklich alle ). Am Samstag vor Halloween gab es den sogenannten zombiewalk bei welchem ganz viele verkleidete Menschen eine Parade bilden und durch verschiedene Straßen laufen ( sogar die streetcars müssten dafür anhalten ) . An Halloween selbst waren wir im gravity (einer der größten nightclubs hier in Toronto ), der mich an deutsche Clubs erinnert hat. Sind durch connections für fast umsonst mit freien Getränken reingekommen hehe

Nun hat zum Glück auch das bangen, dassman nicht rein kommt in den Club ein Ende und dies werd ich dieses Wochenende direkt genießen ! :))
An meinem Geburtstag selbst durfte ich um 4 aufstehen um das erste mal das opening zu machen, viel zu früh einfach und das noch am Geburtstag :o zum Glück musste ich dann nur bis 2 arbeiten und anschließend habe ich mit meiner Familie telefoniert was einen schon sehr traurig gemacht hat weil man gerade nicht bei denen ist und es einfach ein komplett anderes Erlebnis ist in Kanada geburstag zu haben . Bis zu diesem Zeitpunkt hat es sich auch für mich noch gar nicht wie Geburtstag angefühlt und es war eher komisch Geburtstagswünscje zu beantworten . Was ich richtig süß fand und mich zum weinen gebracht hat , war dass meine Familie extra zu meinem Tag cupcakes gemacht haben und meine Schwester sich ganz schick gemacht hatte . Hab mich auch über super über die ganzen langen Geburtstagswünscje gefreut von Familie Freunden etc. Danke dafür, bedeutet mir echt Viel ! :)))
Nachdem Sarah aus der Arbeit gekommen ist , wurde ich von ihr mit einem super leckeren brownie Kuchen und super süßen Geschenken überrascht ( Fotoshooting bei einem Mitbewohner von uns , personalisierte Handyhülle , der Kuchen , icewinebonbons etc )! Danke Sari , durch dich könnte ich den Geburtstag noch in vollen Zügen genießen! Nachdem die Kerzen ausgepustet waren und der Kuchen verspeist worden ist zusammen mit Risa und Marko ( von Risa : Ohrringe und eine zuckersüße Karte , von Marko : Pinker Blumenstrauß, von glava bereits am Tag davor : schoki und einen Kuchen , der mich an einen polnischen Kuchen erinnert hat ) ging es zu Boston Pizza, wo es einfach nur köstlich war . Danke an Saris Mama, die mir und Sari dieses Geschenk gemacht hat ! :)
Danke an alle , die mir diesen Geburtstag als einen wunderschönen Tag ermöglicht haben ! ❤️

Bevor man in Kanada war und drüber nachgedacht hat , wie man in Kanada Leben wird , hat man sich sicher vorgestellt dass man auf so vieles verzichten muss . Aber dadurch dass Sari und ich uns unser Zimmer teilen was zwar nicht erlaubt ist vom Vermieter ( aber ihn im Endeffekt eh nicht interessiert ) und wir hart arbeiten , gönnt man sich schon was ab und zu ! Dazu zählen unteranderem essen gehen (1-2x in 2 Wochen ) , ins Kino gehen ( the best of me , wunderschöner film, ganz anderes Kino Feeling als in Deutschland - ganzes Kino am weinen), bei Victoria Secrets zuschlagen (wollte dort eigentlich erst in ny mein Geld verschwenden aber konnte einfach nicht widerstehen ) und sich ein iPad zu kaufen ( Oke nicht selbst gekauft , von meiner Familie als Geburtstagsgeschenk weil mein Laptop ja den Geist aufgegeben hat und ich ihn nach Hause geschickt habe wo er allerdings immer noch nicht angekommen ist, danke an meine Familie ❤️ ) . Da es hier auch sehr teuer ist feiern zu gehen muss man auch dieses als Luxus hier ansehen , den wir uns mindestens einmal die Woche gönnen . ( dadurch dass man Alkohol zum Beispiel nur in offiziellen Liqour Stores kaufen kann , sind diese richtig überteuert bspw eine Flasche Malibu welche ich mir in Deutschland nie kaufen würde , 375 ml für ca 10€ und dieses ist das günstigste an Spirituosen , nicht vergleichbar zu Deutschland ) .
Nun bin ich tatsächlich schon 3 Monate in Kanada , far away from germany und bin immer noch in Toronto , weil diese Stadt uns einfach gefangen hält weil sie so schön ist und die Leute hier so nett und international sind. Dadurch dass Sari und ich auch die tollsten kochstunden mit unseren Mitbewohnern verbringen , ist es für uns unvorstellbar Toronto zu verlassen ! Eigentlich sollte Sari mich bereits zu unserem 3 monatigen verlassen (?) um nach Québec in eine Gastfamilie zu gehen, weil sie ursprünglich ihr französisch in Kanada perfektionieren wollte , aber wie es der Zufall wollte , hat sich alles etwas bisschen anders geändert was mich auch super freut , weil ich in Sari einfach eine super Freundin gefunden habe die wie eine Schwester für mich ist . Nun sind wir jedoch wieder beide ohne Plan . Unser einziger Plan ist planlos zu sein ? jedoch haben wir uns in den Kopf gesetzt Ende Januar/ Anfang Februar nach San Francisco zu fliegen ( u.a. Caro besuchen , die ich schon seit März nicht mehr gesehen habe ) jnd von dort aus nach Vancouver zu fliegen , wo wir wieder auf Ivana treffen worauf wir uns richtig freuen :)
3 Monate .. Mein erstes Fazit :
? definitiv richtige Entscheidung
? ohne Sari wäre es nur halb so schön
? man wird sich nie an die Taxes gewöhnen
? man merkt das sein Englisch sich von tg zu Tag verbessert
? hatten mit Wohnung , Job etc einfach nur Glück
? work und travel kann man einfach nur jedem empfehlen auch wenn man im Endeffekt eh nur in einer Stadt ist
? das wird ein sehr harter Winter ( bereits erster Schnee und erste Krankheit mit keiner Stimme überstanden )
? egal wie weit man von zuhause entfernt ist , ständig Denkt man an seine Familie und freunde , weil man sie vermisst ( schlechte Tage zu haben gehört zum Leben im Ausland dazu ) - so wie es im Moment aussieht krieg ich von meiner Schwester und meiner Mama besuch über Weihnachten was einfach das größte Geschenk für mich ist und allein der Gedanke mir tränen in die Augen Zauberz , wäre zu schön um wahr zu sein
? egal wie lange du in Toronto lebst , dich holen immer wieder diese Momente ein wo du dir denkst (Omg ich bin in Toronto
)
?du freust dich über jede Kleinigkeit, die im Angebot ist , weil ein Leben in Toronto nicht gerade das günstigste ist ( Vorallem freust du dich über günstige Sahne , käse und Chips ) ? du wirst an deinen Kochkünsten wachsen ( wir kochen mittlerweile die geilsten Sachen , tausend mal besser als im Restaursnt )
? du freust dich freuen zu hören , dass dein englisch sich perfekt anhört
? du freust dich über Päckchen von zuhause mt schlümpfen , Salat Dressings etc . ?
? du freust dich nachhause zu kommen und von deinen Mitbewohnern liebevoll begrüßt zu werden
? du fängst an anders über die Welt zu denken


So das wars erst mal , ist jetzt doch bisschen mehr geworden als erwartet .
Ganz liebe Grüße nach Deutschland ich vermisse euch ? ( wäre schön wenn ihr alle den Charme von Toronto miterleben könntet )

Ps . Ich hab zurzeit Probleme Bilder hochzuladen also hab es noch nicht herausgefunden wie man das macht mit dem iPad aber wenn ich dies herausgefunden habe , werde ich diese natürlich direkt hochladen .

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.